Michael Schwyter, geb. 1976 in Männedorf.
Ausbildung und Spielereien:
- Käserei
- Diplommittelschule
- Aufenthalt in Kamerun
- Verkäufer in der Migros
- Hochschule für Musik und Theater, Studienbereich Theater, Bern 1997-2001
- Castingseminar mit Ruth Hirschfeld, Zürich 2000
Beruflicher Werdegang:
Nach dem Abschluss meines Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Bern, trat ich mein erstes Schauspielerengagement
2001
am Jungen Theater in Göttingen an, wo ich u.a. in „Wie es euch gefällt“ und in „Marina in der Russendisco“ von Vladimir Kaminer oder in „Priscilla-Königin der Wüste“ in einer Filmadaption von Elliot spielte.
Ausserdem konzipierte ich Soloabende, gestaltete u.a. eine Leseperformance mit eigenen Texten, entwarf Theaterpuppen und spielte mit ihnen mein erstes Kinderstück: „Froschkönig“ und „Nacht für Nacht“ ein Figurentheater für Erwachsene.
In der Spielzeit
2004_05
war ich an den städtischen Bühnen Osnabrück engagiert, spielte u.a. in „Die Ziege oder wer ist Sylivia“ von Edward Albee.
Ab der Spielzeit
2006
war ich Mitglied im Ensemble am Theater der Stadt Heidelberg, spielte dort u.a. den Ferdinand in „Kabale und Liebe“, Leonce in „Leonce und Lena“ und Till in „Till Eulenspiegel“, als zusätzliche Produktion inszenierte ich „Faust eins“
von J.W. Goethe – ein Figurentheatersolo, für das ich die Puppen entwarf und baute und den Mephisto spielte. Diese Inszenierung wurde zum Kinder und Jugendtheaterfestival nach Ludwigshafen und zu den Baden-Württember Theatertagen eingeladen und gastierte u.a. in Ulm, Bern, Aarau.
Meine Inszenierung „Der Process“
nach Franz Kafka, für die ich den Prosatext für die Bühne bearbeitete und das Bühnenbild schuf, hatte im November
2007
Premiere.
Für mein viertes Figurentheatersolo „Rotkäppchen“
übernahm ich ebenfalls wieder Einrichtung, Bühnengestaltung und den Figurenbau- und war damit auch mobil in Kindergärten und Schulen unterwegs.
In der Spielzeit
2008_09
entstanden zwei Regiearbeiten: „Picknick im Felde“
von Fernando Arrabal, sowie die Uraufführung „ Der Kern“, für die ich das Bilderbuch von Isabell Pin für die Bühne bearbeitete und als Objekttheater umsetzte.
Im Juli 08 erhielt ich den „Preis des Freundeskreises für junge Künstler“, der zum ersten Mal am Heidelberger Theater verliehen wurde.
Im März
2010
hatte meine Theaterfassung von „Meister und Margarita“
als Figuren und Stationentheater in einem vor der alten Feuerwache Heidelberg stationierten LKW Premiere.
10_11 wurde ich am Theater Marie in Aarau als Schauspieler festangestellt. Es entstand u.a. „Moby Dick“ unter der Regie von Nils Torpus,
„Zoschkke`s Kasper“
ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Aarau und „Augusta“ ein Boulevardtheaterstück von Dresser.
Sommer
2011
gründete ich meine eigene Plattform:
TRANSPORTTHEATER
und unternahm eine erste Tournee mit dem Stück: Meister und Margarita von M.Bulgakov gespielt im und um den Wohnwagen.
2012
spielte ich unter der Leitung von Gunhild Hamer und Nils Torpus Käserei der Vehfreude von Gotthelf in der ehemaligen Reithalle Aarau. Ein Community Projekt mit der Beteiligung von Laienschauspielern, einem Bauernmarkt und Live-Käsen.
Herbst
2012
– Tournee mit dem Stadtmuseum Aarau durch die Aargauer Dörfer in einem Bauwagen. Erste TRANSPORTTHEATER Co-Produktion.
Seit 2012 führt Michael Schwyter als künstlerischer Leiter vom
stattTheater Stäfa Regie, schreibt Stückfassungen, gründet das Generationentheater und das Ideentheater. Es entstand im Dezember 2012 die Weihnachtsrevue, im Sommer
2013
"der Kunschtmeyer", inszeniert als historischer Dorfspazierang rund um Goethes Besuch in Stäfa. Im Herbst 2013 hatte das Jugendensemble Premiere mit dem Stück: "Frühlingserwachen im Herbst". Dezember
2013
spielte das Generationentheater die Uraufführung "Heidi im Indianerdorf"
als Werkschau.
2014
hatte das Musical-Projekt "Ein Teddy landet auf dem Müll",
an der Heilpädagogischen Schule in Wetzikon Premiere. Eine Arbeit mit 100 Spielern: Lehrer, Pädagogische Mitarbeiterer Schüler, sowie einer grandiosen Band.
Ebenso hatte das Theaterstück "80" nach Jules Verne, in der Theaterfassung von Michael Schwyter, mit dem Operattenensemble im stattTheater Stäfa Premiere.
Die stäfArt war zu Gast im stattTheater und die Heidi-Matinée, mit dem Generationentheater wurde erfolgreich lanciert.
Am 28. Februar
2015
hatte das Jugendensemble "theaterratten" im stattTheater Stäfa Premiere mit "Kabale und Liebe".
Am 13. Juni
2015
Juni fand der "historische Rundgang zum Stäfner Handel" statt. Ein Stationentheater mit Traktor und Kanone,Wohnwagen gutem Wetter und spielwütigen Schauspieler/innen.
Dann nahmen weitere Projekte zum "Stäfner Handel"
in der Theaterarbeit von Michael Schwyter Raum ein. Im Sommer
2015
fuhr das mobile "transporttheater"
als Bühne und Museum um den Zürichsee zu wichtigen geschichtlichen Orten, mit der Lesung "Gesprengte Ketten". Schüler entwickelten und spielten in dem Projekt: "Theater im Museum"
- Das Museum als Kulisse und die Geschichte als Drehbuch.
Vom 1. bis 4. Okt.
2015
fand das legendäre Herbstfest in Stäfa statt. "transporttheater" organisierte einen "Colani Showtruck" und Michael Schwyter führte die Bühnenregie der zahlreich auftretenden Gruppen.
Am 31. Dezember
2015
war die Premiere von "Sturm"
nach Shakespear in der Fassung von Michael Schwyter mit dem stattTheater "Erwachsenenensemble".
Das Figurentheater "Im Gespräch mit Zwingli"
hatte am 22. Januar
2016
Premiere.
Am 5. Juni
2016
hatte das Jugendensemble "theaterrattten" Premiere mit "Zora und ihre Bande"
unter der Regie von Michael Schwyter. Die Premiere von «Carla»
nach Friedrich Schiller war am 28.April
2017
im stattTheater Stäfa. Eine Geschichte über Eifersucht und Macht. Die Zuschauer sassen mit auf der Bühne und stellten das Volk dar. Eine Zusammenarbeit mit dem Miller`s Theater in Zürich. Die Jugendlichen «theaterratten" hatten am 21. Mai
2017
Premiere mit «Fliegendes Lottchen»
nach Erich Kästner.
Am 10. Januar 2018 fand die Premiere von Arthur Schnitzlers «Freiwild»
statt.
Im Juni
2018
war die Premiere von "Tanz um Mariahalden"
ein Stationentheater, zum 125 Jahre Jubiläum der Martin Stiftung.
Am 31.8.18 hatte das Jugendensemble "theaterratten" Premiere mit dem Stück "Räuber"
nach Schiller.
Am 24.11.2018
erblickte die Figurentheatersoloproduktion "Karl.B.denkt", eine Hommage an Karl Barth, das Licht der Theaterwelt und ist seither auf dem Spielplan. Die Vorstellung tourt durch die Schweiz und Deutschland.
Die Erwachsenentheaterproduktion mit den "OperAtten", eine Komödie: "Der eingebildete Kranke"
von Molière, hatte am 18. Januar
2019
Premiere und sprengte sämtliche Zuschauerrekorde im stattTheater Stäfa.
Am 16. September
2019
haben die Schauspieler/innen vom stattTheater Jugendensemble, erneut einen Schiller zu Premiere gebracht." Maria Stuart",
in einer exklusiven Stäfner Theaterfassung.
Am 11. Januar
2020
noch vor der "Coronakrise" durfte das OperAtten Theaterensemble, zum Glück noch eine Premiere feiern. Der Krimi "Unterm Birnbaum"
von Theodor Fontane erreichte ein grosses Publikum
2021
wurde die Produktion "Blumenstrauss"
entwickelt. Eine Einzelprojekte-Show unter Coronabedingungen.
2022
fand die Premiere von "Lila"
von Goethe statt und ausserdem entstand die Produktion: "Goethe am Berg"
ein Figurentheatersolo.
2023
wurde "Der zerbrochne Krug"
von Kleist im stattTheater inszeniert und gespielt und die Goethepuppe spielte mehrfach auf dem Gotthard im Museum Fondazione Sasso San Gottardo.
2024
wird die neue Figurentheaterproduktion: "Frau Goethe"
gespielt. Eine Figurentheatersoloproduktion entwickelt aus dem Briefverkehr von Goethe und Christiane Vulpius.